Hochschul-Ranking

Hochschul-Ranking

Hochschul-Ranking - Studierende geben Universität St. Gallen wieder sehr gute bis gute Noten
HSG bleibt die führende Wirtschafts-Uni

St. Gallen. Bereits zum dritten Mal wurden verschiedene Ausbildungsgänge, Universitäten und ETHs verglichen. Die Tendenzen der letzten beiden Jahre haben sich bestätigt. Die HSG St. Gallen bleibt im Bereich Wirtschaft führend.

Das nationale Ranking beruht auf statistischen Indikatoren und auf einer Umfrage unter 4350 Studierenden. Mittels einer Studentenbefragung wurden die drei Indikatoren - allgemeine Zufriedenheit, Vorbereitung für die Arbeitswelt und die Qualität der Vorlesungen und der Professoren - erarbeitet. Die Attraktivität, die Betreuung und die Forschungsgelder vom Bund wurden anhand von Daten des Bundesamtes für Statistik, von Berichten des Schweizerischen Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung und der Kommission für Technologie und Innovation ermittelt. Die Evaluation umfasst insgesamt zehn Studienbereiche, womit das Ranking fast 90 Prozent der schweizerischen Studiengänge abdeckt.

Vier Mal auf Platz 1
Bei den Wirtschaftswissenschaften bleibt St. Gallen auf nationaler Ebene führend. Von den neun Universitäten und ETHs, die Wirtschaftswissenschaften anbieten, erreicht St. Gallen ausser in der Betreuungsquote (Platz 6) und dem Indikator für öffentliche eidgenössische Forschungsfelder (Platz 2) bei allen Indikatoren den höchsten Wert. Im Bereich der Rechtswissenschaften bewegt sich St. Gallen im Mittelbereich. Gut schneidet die HSG bei der allgemeinen Zufriedenheit, bei der Vorbereitung aufs Berufsleben und bei der Qualität der Vorlesungen und der Professoren ab. Einen höheren Punktewert erreichte die Universität Luzern. Zürich hingegen hat deutlich schlechter abgeschnitten.

Gute Resultate für Lausanne
Bei den Wirtschaftswissenschaften belegt die Universität Lausanne den zweiten Platz. Sie erreicht in den Sprachen und der Literatur im Vergleich mit den an-deren Universitäten den höchs-ten Punktewert. Ebenfalls brillierte die Eidgenössische Technische Hochschule von Lausanne bei den exakten und den Naturwissenschaften. In der Medizin und der Pharmazie heben sich vor allem Genf und Bern ab. Die ETH Zürich bleibt Anziehungspunkt für die Ingenieurwissenschaften und die Architektur. Die Uni Zürich wird ihrem guten Ruf in der Forschung gerecht.

Individuelles Ranking
Als Dienstleistung für angehende Studenten bietet swissUp auf der Internetseite www.swissup.com ein benutzerdefiniertes Ranking an. Mit einer Wahl aus 19 Indikatoren kann der Benutzer sein persönliches Ranking erstellen. So soll jeder Interessierte die Universität finden, die am ehesten seinen Vorstellungen entspricht. Ausserdem hat swissUp drei Profile erarbeitet, die drei verschiedenen Studententypen entsprechen: der Student, der vor allem eine gute Betreuung sucht, die Studentin, die sich optimal und schnell auf das Berufsleben vorbereiten will, und der Student, der eine Karriere als Forscher anstrebt. Eine Arbeitsgruppe befasst sich zurzeit mit der Erarbeitung einheitlicher Indikatoren für die Schweiz, Österreich und Deutsch-land. Längerfristiges Ziel ist ein europäisches Ranking.